Die schönsten Sehenswürdigkeiten von Bremen

BremenBremen, das kleinste deutsche Bundesland, hat wahrlich so einiges zu bieten. Kein Wunder, dass ich jede freie Gelegenheit nutze, meine nordische Verwandtschaft zu besuchen und den Bremer Stadtmusikanten „Guten Tag“ zu sagen.

Der Roland

Auf diese zehn Meter hohe Statue direkt vor dem Bremer Rathaus sind die Einwohner besonders stolz. Kein Wunder, verkörpert der Roland doch wie kaum ein anderes Symbol die Unabhängigkeit der Bürger von Bremen. Zumal der Ritter mit seinem Schwert und den Stadtrechten wahrhaftig eindrucksvoll ist (und mit seiner mächtigen Gestalt und den edlen Gesichtszügen auch optisch so einiges hermacht). Doch das sind längst nicht alle Reiseinfos…

Der St. Petri Dom

Doch bin ich ja nicht hergekommen, um mich von fremden Männern bezirzen zu lassen. Also auf zum St. Petri Dom, der sich in unmittelbarer Nähe befindet und dessen zwei 90 Meter hohe Türme schon von weitem zu sehen sind. Ich betrete das Innere der gotischen Kirche, die nach schweren Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs glücklicherweise umfassend wiederhergestellt ist. Und staune über die imposante Architektur sowie die hochwertigen Ausstattungsgegenstände, die hier zu finden sind. Schließlich überwinde ich mich und steige die steilen Treppenstufen der Türme hinauf – und werde mit einer atemberaubenden Sicht auf Bremen und Umgebung belohnt.

Mittelalterliches Schnoor

Auch jenseits der Innenstadt gibt es in Bremen so einiges zu entdecken. Den Schnoor beispielsweise, ein wunderbar idyllisches Gängeviertel aus dem Mittelalter. Hier schlendere ich durch die zahlreichen hübschen Gassen, in denen einst die Arbeiter des Schiffshandwerks zu Hause waren. Längst hat der charmante Ort seine Vergangenheit als Armenviertel hinter sich gelassen und ist heute eine touristische Attraktion – und eine begehrte Wohnadresse. Ach, fällt es mir schwer, den zahlreichen Verführungen in den kleinen Boutiquen und Kunsthandwerkbetrieben zu widerstehen und an den zahlreichen Galerien vorbei zu gehen.

Der Bürgerpark

Den Bürgerpark zum Beispiel. Zwischen den beiden Stadtteilen Schwachhausen und Findorff gelegen, hat sich diese Freizeitanlage längst zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in Bremen entwickelt. Nachdem ich von meiner großen Sightseeing-Tour ein wenig erschöpft bin, finde auch ich mich in der mehr als 200 Hektar großen Anlage ein und genieße diese wunderschöne Oase fernab des Großstadttrubels. Ich spaziere die kilometerlangen Wege entlang und komme auch an dem Emmasee, dem Schwanenteich sowie dem Kleinen Stadtwaldsee vorbei, die besonders im Sommer zu einem Bootsausflug einladen.

Die Böttcherstraße

Ein wenig Shopping gefällig? Dann nichts wie hin in die Altstadt von Bremen, genauer gesagt in die mehr als 100 Meter lange Böttcherstraße. Diese ist allein schon wegen ihrer wunderbaren Architektur einen Besuch wert. Unter anderem sind die zahlreichen Häuser im expressionistischen Stil sehenswert, die von dem bekannten deutschen Künstler Bernhard Hoetger gestaltet wurden. Hier gibt es so einige charmante Geschäfte und Läden, so dass es mir nicht schwerfällt, das ein oder andere Souvenir (Bremer Kluten!!) und schöne Mitbringsel zu erstehen.

Die Wallanlagen von Bremen

Einst als Befestigungsanlage erbaut, sind die Wallanlagen heute eine beliebte touristische Attraktion in Bremen und ein stets gut besuchter Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Sofort springt mir die mehr als 100 Jahre alte Mühle ins Auge, die als einzige von einst acht Windmühlen noch erhalten ist. Als Befestigungsanlage wurde der Wall übrigens wenig genutzt – stattdessen entstand ein wunderhübsches Erholungsgebiet inmitten der Innnenstadt, das mit seinen Wegen und Gartenanlagen wahrhaftig einen Besuch wert ist.

Bild: Ganzfreundlich  / pixelio.de

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